Seite Drucken
Geschichte
Königliches Unternehmen

Das „weiße Gold“ war auch die Leidenschaft Friedrichs des Großen (Friedrich II.), der die Königliche Porzellan-Manufaktur im Jahr 1763 von dem Berliner Kaufmann Johann Erst Gotzkowsky übernahm. Der Preußenkönig gab ihr den Namen und sein Zeichen: das königsblaue Zepter. Bis zur Abdankung Kaiser Wilhelms II. im Jahr 1918 war die KPM kontinuierlich in königlichem Besitz.

Staatliches Unternehmen

Mit dem Ende der Monarchie im Jahr 1918 wurde die KPM, nun offiziell ohne Kaiser oder König, zur Staatlichen Porzellan-Manufaktur. Nach dem II.Weltkrieg fiel die Zuständigkeit dem Land Berlin als Eigentümer zu. Im Jahr 1988 beschloss der Senat, dass die KPM wieder als Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH firmieren sollte.

Privates Unternehmen

Nach mehreren Versuchen gelang im Jahr 2006 die vollständige Privatisierung der Königlichen Porzellan-Manufaktur. Der Senat verkaufte diese an den Berliner Bankier Jörg Woltmann. Seitdem expandiert das Unternehmen - insbesondere im Export - kontinuierlich, schafft neue Arbeitsplätze und positioniert die Marke KPM konsequent im weltweit obersten Luxussegment.