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1986 bis 1992
1986: Fürstlich Tafeln

Der Sultan von Brunei bestellt bei KPM für seine Hoftafel ein Speise-Service ROCAILLE im Dekor Breslauer Stadtschloß, ein Kaffee-Service KURLAND und das Schokoladenservice CAMPANER. 1987 wird auf Grundlage der von Trude Petri 1938 geschaffenen Form der Service ARKADIA und FELDBLUMENRELIEF AUF BORD das Service URANIA produziert.

1988: Wieder Königlich

Laut Senatsbeschluss ist die KPM kein rein staatlicher Eigenbetrieb mehr, sondern wird eine GmbH mit neuem, altem Namen: KPM – Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH.
Zuständig für die KPM ist nunmehr eine Tochter der landeseigenen Investitionsbank Berlin (IBB), die Gewerbesiedlungsgesellschaft (GSG).

1991: Farbwechsel

Die gestalterisch prägenden achtziger Jahre sind vorüber und auch in der KPM werden kulturelle und kunsthandwerkliche Traditionen aktuellen den je, Farben und Muster werden neu entdeckt. 1993 bekommt die KPM ein neues Corporate Design. In einem modernen Außenauftritt steht an zentraler Stelle das alte Zepter aus dem Wappen Friedrichs des Großen. Auch im Sortiment verbindet sich Altes mit Neuem. Bedeutende Service der Neuen Sachlichkeit werden wieder aufgelegt oder ursprüngliche Entwürfe erstmals verwirklicht.