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1943 bis 1981
1943: Mehr als zerschlagenes Porzellan

In der Nacht vom 22. auf den 23. November zerstört ein alliierter Bombenangriff die KPM Gebäude am Tiergarten, und mit ihnen Maschinen und Materialien. Viele Formen sind damit unwiederbringlich verloren.

ab 1945: KPM zweigeteilt

Dort, wo eine Erweiterung des Unternehmens geplant war, wird ein Notquartier bezogen, im fränkischen Selb. Von dort aus beliefert KPM den Markt weiterhin mit Zierporzellan und Gebrauchsgeschirr. Gleichzeitig bauen Mitarbeiter die Berliner Ruinen wieder auf. Aber die geteilte Produktion teilt auch die Effektivität.

1957: KPM wieder vereint

Die nach Selb ausgelagerte Produktion zieht zurück auf das historische Gelände der KPM im Berliner Tiergarten, das zwischenzeitlich wieder aufgebaut wurde.

1967: Orientalisch beflügelt

Im Jahr 1967 entwickelte der Designer Wolf Karnagel das Mokkaservice STAMBUL. Heute wird dies in Auktionshäusern als Designklassiker gehandelt.

1981: Formen gegen Figuren

Die DDR-Führung gibt das in Ost-Berlin ausgelagerte Archiv der KPM zurück. West-Berlin zahlt hierfür einen Preis in Naturalia: die Figuren der ehemaligen Schloßbrücke kehren im Austausch an ihren alten Platz zurück.