Zur mäßigen Freude der Anwohner zeigt sich die KPM fortschrittlich: Auf Anraten des Vorstands der Königlichen Porzellanmanufaktur-Kommission, Minister von Heinitz, erwirbt das Haus 1793 als erstes Unternehmen im Lande eine 10 PS starke Dampfmaschine, die auch nachweislich 10 Pferde einspart. 1795 wurde ein sogenanntes Gesundheitsgeschirr produziert, unter Verzicht auf bleihaltige Glasuren und Farben. Dieser Produktionszweig erwies sich als so erfolgreich, dass man es ab 1818 unter eigenständiger Leitung am Standort Tiergarten produzierte.